Schnell-Vergleich: DKB vs Scalable Capital auf einen Blick
Du hast nur 2 Minuten? Hier stehen beide Broker direkt gegenüber – die wichtigsten Punkte zu Kosten, ETF-Auswahl, Zinsen, App und Service. Die Details kommen weiter unten.
| Kriterium | Etablierte BankDKB | NeobrokerScalable Capital |
|---|---|---|
| Depot eröffnen | Depot eröffnen → | Depot eröffnen → |
| Depotgebühren | Kostenlos | 0 € (Free) / 4,99 € (Prime+) |
| Sparplan-Gebühr | 0 € (gebührenfrei) | 0 € |
| Sparplan ab | 25 € | 1 € |
| Anzahl ETFs | ~800 Sparpläne | ~2.500 ETFs |
| Zinsen aufs Cash | Aktuell 0 % | Ja, v. a. mit Prime+ |
| App-Qualität | ⭐⭐⭐ (klassisch) | ⭐⭐⭐⭐ (modern) |
| Service | Telefon + Chat | Chat / E-Mail |
* Stand Juni 2026. Konditionen können sich ändern. Scalable Capital: Free Broker kostenlos, Prime+ ab 4,99 €/Monat.
Die Kurzfassung
Geht es dir um maximale Flexibilität, Auswahl und eine moderne App, ist Scalable Capital meist die bessere Wahl. Willst du Konto und Depot bei einer etablierten Bank bündeln und Wert auf erreichbaren Telefon-Service legen, spricht vieles für die DKB. Beide sind solide – es kommt auf deinen Typ an.
Die DKB im Detail: die etablierte Bank
Die DKB (Deutsche Kreditbank AG) ist eine Tochter der Bayerischen Landesbank und damit alles andere als ein Start-up. Sie gehört zu den größten Direktbanken Deutschlands und hat eine treue Fangemeinde – vor allem, weil Girokonto und Depot gut zusammenspielen. Das Depot ist kostenlos, ETF-Sparpläne sind gebührenfrei, und im Gegensatz zu vielen Neobrokern erreichst du den Service auch per Telefon.
Wer ohnehin ein DKB-Girokonto hat oder eröffnen möchte, bekommt hier alles aus einer Hand: Konto, Karte und Depot unter einem Login. Für viele ist genau das der entscheidende Komfort.
Stärken
- Etablierte deutsche Bank (Tochter der BayernLB)
- Kostenloses Depot ohne Bedingungen
- ETF-Sparpläne gebührenfrei
- Girokonto + Depot bei einem Anbieter kombinierbar
- Echter Telefon-Service – nicht nur Chat
- Lange Geschichte und solide Reputation
Schwächen
- Sparplan erst ab 25 € – nicht ab 1 €
- Kleinere ETF-Sparplan-Auswahl (~800)
- App wirkt klassischer und weniger modern
- Aktuell keine Zinsen aufs Verrechnungskonto
- Kein Krypto-Angebot
DKB Depot eröffnen
Kostenloses Depot, gebührenfreie ETF-Sparpläne, Girokonto kombinierbar und telefonisch erreichbar – solide für langfristige Anleger.
* Affiliate-Link (Werbung) – ohne Mehrkosten für dich. Kapitalanlagen bergen Risiken.
Scalable Capital im Detail: der moderne Neobroker
Scalable Capital wurde 2014 in München gegründet – zuerst als Robo-Advisor, seit 2020 als vollwertiger Broker. Anders als bei reinen App-Anbietern hält Scalable inzwischen eine eigene Banklizenz und ist BaFin-reguliert. Das Modell richtet sich an alle, die mehr wollen als das Nötigste: größere Auswahl, Krypto, ein optionales Prime+-Abo und eine moderne Plattform mit App und Web-Trader.
Es gibt zwei Tarife: den kostenlosen Free Broker (0,99 € pro manuellem Trade, kostenlose Sparpläne) und Prime+ für 4,99 € im Monat – mit kostenlosen Trades ab 250 € Ordervolumen und höheren Zinsen aufs Cash. Wer mehr Details will, findet sie in unseren ausführlichen Scalable Capital Erfahrungen.
Stärken
- Sehr große ETF-Auswahl (~2.500)
- ETF-Sparpläne schon ab 1 €
- Krypto direkt in der App handelbar
- Moderne App plus Web-Trader am Desktop
- Prime+: kostenlose Trades und höhere Zinsen
- Eigene Banklizenz, BaFin-reguliert
Schwächen
- Prime+ kostet 4,99 €/Monat für die Flatrate
- Kein eigenes Girokonto
- Kundenservice nur per Chat / E-Mail – kein Telefon
- Höchste Zinsen nur mit Prime+
- Für absolute Einsteiger zunächst etwas mehr Auswahl
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Free Broker kostenlos, größte ETF-Auswahl, Sparpläne ab 1 €. Prime+ kannst du jederzeit später dazubuchen.
Zum AnbieterKosten: Wer ist günstiger?
Beide Broker führen das Depot kostenlos und bieten gebührenfreie ETF-Sparpläne – auf dem Papier also ein Unentschieden. Der Unterschied steckt im Detail. Wer den Vergleich Scalable Capital vs DKB rein aus Kostensicht betrachtet, landet schnell bei zwei Fragen: Wie klein soll deine Sparrate sein, und handelst du auch aktiv?
Szenario A: Nur Sparplan, 100 €/Monat
- DKB: 0 € Sparplan-Gebühr
- Scalable Free: 0 € Sparplan-Gebühr
- → Kein Unterschied. Beide kostenlos.
Szenario B: Mehrere Mini-Sparpläne ab 10 €
- DKB: nicht möglich (ab 25 €)
- Scalable: ab 1 € pro Plan
- → Scalable ist bei kleinen Raten klar flexibler.
Spannend wird es, wenn du nicht nur sparst, sondern auch handelst. Ein Beispiel zur Einordnung (kein realer Test, nur eine Rechnung): Angenommen, du kaufst pro Monat 6 Mal gezielt einzelne ETFs oder Aktien. Im Scalable Free Broker zahlst du dafür 6 × 0,99 € = 5,94 €. Mit Scalable Prime+ (4,99 € im Monat) wären dieselben Trades ab 250 € Ordervolumen kostenlos – du sparst also rund 0,95 € und bekommst obendrauf die höheren Zinsen. Ab etwa 5 bis 6 manuellen Trades im Monat fängt Prime+ damit an, sich zu rechnen. Die DKB bietet für aktives Handeln kein vergleichbares Flatrate-Modell – sie ist eher auf den klassischen Sparplan-Anleger ausgelegt.
Die einfache Faustregel
Bei einem normalen Welt-ETF-Sparplan ab 25 € sind beide praktisch kostenlos. Willst du mit kleinen Beträgen ab 1 € starten oder mehrere Mini-Sparpläne parallel laufen lassen, ist Scalable Capital günstiger aufgestellt. Handelst du regelmäßig einzelne Aktien, kann sich Scalable Prime+ rechnen – die DKB hat dafür kein Flatrate-Modell.
Noch nie einen Sparplan eingerichtet? Unser Schritt-für-Schritt-Guide zum ETF-Sparplan zeigt dir, wie es in unter 10 Minuten geht – egal bei welchem Broker.
ETF-Auswahl: Scalable hat mehr
Hier liegt Scalable Capital deutlich vorn. Mit rund 2.500 sparplanfähigen ETFs gehört der Neobroker zu den auswahlstärksten Anbietern in Deutschland. Die DKB kommt auf etwa 800 ETF-Sparpläne – das ist solide, aber spürbar weniger.
Für die meisten Einsteiger ist das kein Drama: Die Klassiker wie MSCI World, FTSE All-World oder S&P 500 sind bei beiden verfügbar. Relevant wird der Unterschied erst, wenn du gezielt Themen-ETFs, Anleihen-ETFs oder Nischen-Indizes suchst. Dann hat Scalable klar die Nase vorn. Wenn du noch unsicher bist, was ein ETF überhaupt ist, starte am besten mit unserem Überblick zum besten Depot 2026 – dort ordnen wir DKB, Scalable und die übrigen großen Broker ein.
Bedienung: Scalable moderner, DKB klassischer
Scalable Capital setzt auf eine moderne, aufgeräumte App und bietet zusätzlich einen vollwertigen Web-Trader am Desktop – mit Charts, Watchlists und Fundamentaldaten. Wer gern auch am großen Bildschirm arbeitet oder mehr Funktionen möchte, fühlt sich hier schnell wohl.
Die DKB-App ist funktional und zuverlässig, wirkt im direkten Vergleich aber klassischer und etwas weniger schlank. Sie ist eher das Werkzeug einer traditionellen Bank als ein poliertes Fintech-Tool. Für reine Sparplan-Anleger reicht das völlig – wer modernes Design und schnelle Bedienung liebt, wird bei Scalable eher glücklich.
UX-Fazit in einem Satz
Brauchst du nur einen Sparplan, der zuverlässig läuft, ist die DKB völlig in Ordnung. Willst du eine moderne Oberfläche, Desktop-Zugang und mehr Funktionen, ist Scalable Capital die angenehmere Plattform.
Service: DKB Telefon, Scalable Chat
Das ist einer der klarsten Unterschiede. Die DKB bietet als etablierte Bank echten Telefon-Service – wenn etwas klemmt, erreichst du einen Menschen. Für viele Anleger, gerade bei größeren Beträgen oder offenen Fragen, ist das ein echtes Plus.
Scalable Capital setzt – wie die meisten Neobroker – primär auf Chat und E-Mail. Die Antworten sind in der Regel solide, kommen aber nicht immer sofort. Wer telefonischen Support gewohnt ist und schätzt, hat bei der DKB den Vorteil.
Sicherheit: beide BaFin-reguliert
Kurze Antwort: Bei beiden ist dein Geld gut geschützt. Die DKB ist eine etablierte deutsche Bank und Tochter der Bayerischen Landesbank, BaFin-reguliert und Teil der Einlagensicherung. Scalable Capital ist ebenfalls BaFin-reguliert und hält eine eigene Banklizenz.
In beiden Fällen gilt: Dein Cash ist bis 100.000 € über die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt. Deine ETFs und Aktien sind Sondervermögen – sie gehören rechtlich dir und sind selbst dann geschützt, wenn der Broker insolvent würde.
Sondervermögen: Deine ETFs sind immer sicher
ETFs und Aktien in deinem Depot sind kein Firmenvermögen des Brokers. Sie werden als Sondervermögen verwahrt und können im Insolvenzfall nicht für Gläubigeransprüche herangezogen werden – egal ob bei der DKB oder bei Scalable Capital.
Krypto und Extras: Wo Scalable mehr bietet
Ein Punkt, an dem sich die beiden Welten klar trennen: Bei Scalable Capital kannst du neben Aktien und ETFs auch Kryptowährungen direkt in der App handeln. Wer Krypto als kleine Beimischung im selben Konto halten möchte, bekommt das bei Scalable unter einem Dach. Die DKB als klassische Bank bietet das nicht – dort bleibt es bei Wertpapieren.
Dazu kommt der optionale Robo-Advisor von Scalable: eine automatische Vermögensverwaltung für alle, die nicht selbst entscheiden wollen. Sie ist kostenpflichtig und für reine Sparplan-Anleger nicht nötig – aber sie ist da, wenn du sie brauchst. Die DKB punktet im Gegenzug mit dem, was eine Vollbank eben kann: ein echtes Girokonto, Karten und Kredite aus einer Hand. Es ist also kein „mehr ist besser“, sondern eine Frage, welche Extras für dich zählen.
Depoteröffnung und Wechsel: schnell und unkompliziert
Beide Depots eröffnest du komplett digital per Personalausweis und Video- oder PostIdent. Bei Scalable Capital dauert das real rund 15 bis 20 Minuten, weil ein kurzer Wissens- und Erfahrungstest dazugehört – Pflicht durch die EU-Regulierung. Bei der DKB läuft die Eröffnung oft gemeinsam mit dem Girokonto, was praktisch ist, wenn du beides neu anlegst.
Und falls du später merkst, dass der andere Broker besser passt: Ein Wechsel ist kein Drama. Ein Depotübertrag – egal ob DKB zu Scalable oder Scalable zu DKB – ist steuerlich neutral, in Deutschland kostenlos und du musst deine ETFs nicht verkaufen. Den Auftrag stellst du beim aufnehmenden Broker, die Wertpapiere wandern mit ihrer Steuerhistorie 1:1 mit. Üblich sind ein bis vier Wochen Bearbeitungszeit. Du legst dich heute also nicht für die Ewigkeit fest.
Für wen ist die DKB besser?
Die DKB ist die richtige Wahl, wenn du:
- Konto und Depot bei einer etablierten Bank bündeln willst
- Wert auf echten Telefon-Service legst, nicht nur Chat
- ohnehin ein DKB-Girokonto hast oder eröffnen möchtest
- ein klassisches, zuverlässiges Setup einer Direktbank bevorzugst
- mit Standard-Raten ab 25 € sparst und keine Mini-Sparpläne brauchst
Für wen ist Scalable Capital besser?
Scalable Capital ist die bessere Wahl, wenn du:
- schon ab 1 € sparen oder mehrere Mini-Sparpläne laufen lassen willst
- eine große ETF-Auswahl brauchst (auch Nischen- und Themen-ETFs)
- eine moderne App und Desktop-Zugang über den Web-Trader schätzt
- dich für Krypto neben ETFs und Aktien interessierst
- aktiv handelst und über Prime+ Trades und Zinsen optimieren willst
Übrigens: Wenn du Scalable gegen den anderen großen Neobroker abwägst, hilft dir unser Vergleich Trade Republic vs Scalable Capital bei der Einordnung.
Unsere ehrliche Empfehlung
Beide Broker sind solide – es gibt hier keinen klaren „Verlierer“. Die Wahl hängt schlicht von deinem Typ ab. Wenn wir es auf den Punkt bringen müssen:
Scalable Capital ist der modernere, flexiblere Broker mit der größeren Auswahl, kleineren Mindestraten und der besseren App – ideal, wenn dein Fokus auf Investieren, Auswahl und Komfort liegt. Die DKB punktet, wenn du Konto und Depot bei einer etablierten Bank zusammenhaben willst und Telefon-Service zu schätzen weißt. Der Vergleich DKB vs Scalable Capital ist deshalb weniger „besser oder schlechter“ als „Bank-Komfort vs Broker-Flexibilität“.
Und das Schöne: Du legst dich nicht für immer fest. Ein Depotübertrag ist jederzeit möglich, steuerlich neutral und kostenlos. Du kannst auch beide Anbieter parallel nutzen – etwa das Girokonto bei der DKB und den ETF-Sparplan bei Scalable.
Depot eröffnen – kostenlos, in wenigen Minuten
Kein Mindestbetrag fürs Depot. Keine versteckten Kosten. Jederzeit kündbar.
* Affiliate-Link (Werbung) – ohne Mehrkosten für dich. Kapitalanlagen bergen Risiken.
Fazit
DKB vs Scalable Capital ist kein Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen zwei Philosophien. Die DKB bringt den Komfort und die Erreichbarkeit einer etablierten Bank mit – inklusive Girokonto und Telefon. Scalable Capital bringt die Flexibilität, Auswahl und das moderne Erlebnis eines Neobrokers – inklusive Sparplänen ab 1 €, Krypto und Web-Trader.
Unser Rat bleibt der gleiche wie immer: Fang einfach an. Wähle den Broker, der zu deinem Typ passt, richte einen ETF-Sparplan auf einen breiten Welt-ETF ein und bleib dran. Die wichtigste Entscheidung ist nicht DKB oder Scalable – es ist, überhaupt loszulegen.
